Mit dem MPU Berater erfolgreich durch die MPU

posted am: 12 Januar 2021

Bereits seit dem Jahr 1954 existiert das Verfahren, welches wohl der Albtraum eines jeden Autofahrers ist: die medizinisch-psychologische Untersuchung. Umgangssprachlich wird diese Prozedur auch „Idiotentest“ genannt und wird von Behörden dafür verwendet, um zu entscheiden, ob dem jeweiligen Antragsteller die Fahrerlaubnis wieder erteilt wird oder nicht. Angeordnet wird die MPU beispielsweise durch eine zu hohe Punktezahl im Fahreignungsregister oder wegen Fahrens unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Gerade das Führen eines Kraftfahrzeuges unter Drogen bzw. Alkoholeinfluss ist in nahezu allen Fällen der Auslöser einer MPU (ca. 99 Prozent).

Obwohl der Begriff „Idiotentest“ zunächst suggeriert, die MPU liefe willkürlich oder unfair ab, kann diese These nicht belegt werden. Vielmehr ist es für die Antragsteller wichtig, sich auf die Prüfungssituation entsprechend vorzubereiten – genau hierbei kann ein MPU Berater, wie bspw. von der Fahrlehrer-Fachschule City Drive, helfen.

MPU Berater sind speziell ausgebildete Personen, die beispielsweise parallel auch als Fahrlehrer oder Verkehrspsychologen tätig sind. Doch auch ehemalige Antragsteller können als Berater zur Vorbereitung der MPU tätig sein. Durch den Einsatz eines solchen Beraters und der damit verbundenen professionellen Beratung werden die Chancen auf ein erfolgreiches durchlaufen merklich erhöht. Der ADAC geht hierbei von einer Chance von 85 bis 95 Prozent aus, dass die MPU erfolgreich durchlaufen wird.

Doch wie ist die MPU aufgebaut? Generell formuliert soll die MPU die psychische wie auch die körperliche Eignung des Antragstellers zur Teilnahme am Straßenverkehr prüfen. Daher werden Antragsteller im Rahmen der MPU zunächst einer medizinischen Untersuchung unterzogen, die ausschließen soll, dass keine körperlichen Einschränkungen, die das Führen eines Kraftfahrzeuges im Straßenverkehr ausschließen würden, vorliegen. Im Anschluss muss noch ein computergestützter Leistungs- und Reaktionstest durchlaufen werden. Dieser soll die Reaktions- und Belastungsfähigkeit des Antragstellers prüfen.

Die wohl größte Hürde ist der psychische Teil der MPU: Hierbei findet meist ein ausführliches Gespräch zu den Hintergründen und Rahmenbedingungen des Vergehens statt, das letztlich zur MPU geführt hat. Grundlage dieses Gesprächs ist die Aufarbeitung der Ursachen des Vergehens und die zukünftigen Präventionsmaßnahmen.

Auf Basis aller Erkenntnisse aus der Untersuchung, den Reaktionstests sowie dem persönlichen Gespräch wird im Anschluss ein Gutachten erstellt, welches letztlich Auskunft darüber gibt, ob die MPU erfolgreich bestanden wurde.

Gerade für den psychischen Teil der MPU kann der Berater hilfreiche Tipps und Ratschläge geben. Er wird mit dem Antragsteller dessen Verkehrsdelikt zunächst genauer durchleuchten und diesbezüglich Ursachen und Hintergründe erfragen. Darauf basierend kann er dem Antragsteller hilfreiche Tipps geben, die ihn gezielt auf die Gesprächssituation währen der MPU vorbereiten und letztlich zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis verhelfen. So kann er beispielsweise Kontakt zu entsprechenden Suchtbewältigungseinrichtungen herstellen. Zudem wird er mit dem Antragsteller die spätere Gesprächssituation währen der MPU simulieren und in Übungen trainieren.

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